Individuelle Beratung für ängstliche, traumatisierte
und kranke Hunde aus dem Tierschutz

Was unterscheidet mich

FAQ’s

Was unterscheidet dich von einer Hundetrainerin oder einem Hundetrainer?

Meine Arbeit versteht sich als ergänzend zur klassischen Hundeschule bzw. zum Hundetraining – insbesondere dann, wenn trotz professionellem Training Herausforderungen im gemeinsamen Alltag bestehen bleiben.

Der Fokus meiner Beratung liegt auf dem Menschen und seinem körperlichen Ausdrucksverhalten: Körperhaltung, Bewegung, Stimme und Blick bilden zentrale Kommunikationsmittel, mit denen wir unserem Hund verständlich begegnen können. Diese Form der Verständigung erfordert die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, sich selbst zu reflektieren und sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen – ein Prozess, den ich unterstützend begleite, ohne zu werten.

Dein Tierschutzhund steht dabei genauso im Mittelpunkt. Ich gehe sehr individuell auf seine oft belastenden Erfahrungen ein – seien sie emotional oder körperlich. Oft heißt es, Hunde lebten im Hier und Jetzt. Und ja, mit ihrer Aufmerksamkeit sind sie meist präsenter als wir Menschen, die gedanklich häufig in der Vergangenheit oder Zukunft verweilen. Dennoch bewerten auch Hunde aktuelle Situationen auf Basis ihrer bisherigen Erfahrungen. Wenn diese traumatischer Natur waren, braucht es viele gute Erfahrungen, um wieder Vertrauen in sich selbst und die Welt aufzubauen.

Nicht zuletzt berücksichtige ich auch körperliche Einschränkungen wie Krankheit oder Behinderung, die den Alltag und das Zusammenleben stark beeinflussen können. Hier helfe ich dabei, diese besser zu erkennen und gemeinsam passende Maßnahmen oder Anpassungen zu entwickeln, um das Miteinander bestmöglich zu gestalten.

In meiner Arbeit steht die Beziehung und Kooperation zwischen Mensch und Hund im Vordergrund. Diese zu stärken, die Verständigung zu bessern hat nahezu immer auch positive Auswirkungen auf Hundebegegnungen. Liegt jedoch ein erhebliches Konfliktthema mit anderen Hunden zugrunde, sollte in jedem Fall ein erfahrener Hundetrainer oder Hundetrainerin hinzugezogen werden.
Gleiches gilt auch, sollte sich der Hund deutlich aggressiv gegen seine Menschen richten.

Warum ist es wichtig, auf die eigene Körpersprache zu achten?

Auch wenn Hunde lernen können, unsere Worte zu verstehen – Studien zeigen sogar, dass sie kurze Sätze erfassen können –, orientieren sie sich im Alltag vor allem an unserer Körpersprache. Über sie erfahren sie, wie es uns geht, wie sicher wir sind und wie wir einer Situation begegnen. Dank ihrer Spiegelneurone nehmen Hunde uns sehr subtil wahr – oft feiner, als wir uns selbst wahrnehmen.

Viele Menschen sind sich dessen kaum bewusst. Sie bemühen sich um die richtigen Worte, um klare Regeln oder passende Trainingsschritte – und übersehen dabei, dass ihr eigener Körper bereits ständig kommuniziert. Für Hunde sind diese Signale häufig bedeutsamer als das, was gesprochen wird.

Körpersprache ist dabei kein einzelnes Signal, sondern ein komplexes Zusammenspiel: Körperhaltung und -ausrichtung, Bewegungen und deren Tempo, Mimik, Gestik, Blick, Stimme und sogar die Atmung fließen zu einem Gesamtbild zusammen, das der Hund fortlaufend „liest“ und bewertet.

In der Hundeszene wird „körpersprachliches Arbeiten“ oft darauf verkürzt, wie ein Hund korrigiert oder beeinflusst werden kann. Aus meiner Erfahrung greift das zu kurz. Körpersprache findet ununterbrochen statt – und sie wirkt beziehungsbildend.

Für mich steht im Vordergrund, wie Du Deinen Hund über Deine Körpersprache mitnehmen kannst. Mitnehmen heißt, für ihn verständlich und vorhersehbar zu sein. Und es bedeutet, ihn in Momenten von Unsicherheit oder Überforderung nicht allein zu lassen, sondern ihm Orientierung und emotionale Stabilität zu geben.

Unsere Hunde zeigen uns sehr genau, wie es ihnen dabei geht. Beschwichtigungssignale können auf inneren Stress hinweisen und sind daher wertvolle Hinweise. Wenn wir uns beispielsweise unserem Hund frontal annähern und er den Kopf abwendet oder sich über die Schnauze leckt, lohnt es sich innezuhalten. Eine seitlichere Haltung, ein weicher Blick oder ein langsameres Tempo können bereits spürbar Entlastung bringen. So entsteht ein Miteinander, das den Hund nicht überfordert, sondern trägt.

 

Tierschutzhunde verstehen
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